Olympia in Kiel:
Ein „Jackpot“ für die Region und den Sport
Veröffentlicht am 10.04.2026 | 3 Minuten Lesedauer
LOTTO Schleswig-Holstein ist seit jeher eng mit dem Sport im Norden verbunden. Im Interview erklärt Geschäftsführerin Jessica Witthaus, warum eine Rückkehr der Olympischen Spiele nach Kiel nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein echter Gewinn wäre.
Ein starker Partner für den Sport
Für Jessica Witthaus war die Unterstützung der Olympia-Kampagne eine leichte Entscheidung. „Sport passt einfach unheimlich gut zu uns“, betont die Geschäftsführerin im Gespräch. LOTTO Schleswig-Holstein ist bereits tief in der Sportförderung verwurzelt und schüttet jährlich über 11 Millionen Euro an Zweckabgaben für den Sport im Land aus.
Besonders die Produkte „GlücksSpirale“ und „Sieger-Chance“ spielen hierbei eine Schlüsselrolle für den Spitzensport. Witthaus erläutert, dass diese Mittel den Athleten optimale Trainingsbedingungen bei Olympischen Spielen ermöglichen, wie etwa spezialisierte Krafträume, die einen entscheidenden Unterschied in der Vorbereitung machen können. „Das passt wie die Faust aufs Auge“, so Witthaus über die Verbindung zwischen LOTTO und dem olympischen Gedanken.
Impulse für Infrastruktur und Wirtschaft
Ein zentrales Argument für Olympia in der Landeshauptstadt sind für Witthaus die bleibenden Werte. „Alles, was an Investitionen getätigt wird, bleibt natürlich auch in Zukunft“, erklärt sie im Interview. Sie sieht in einem solchen Großereignis einen massiven „Schub“ für die gesamte Region.
Neben der Infrastruktur würde laut Witthaus auch die lokale Wirtschaft massiv profitieren:
Tourismus: Eine Stärkung der Tourismusindustrie durch den Zustrom an Gästen.
Einzelhandel: Positive Effekte für kleine Unternehmen vor Ort durch erhöhten Konsum.
Signalwirkung: Olympia würde die Professionalität des Bundeslandes unterstreichen.
Witthaus ist überzeugt: „Wir sind ein Bundesland, dem man das zutrauen kann, dass wir uns da nicht verstecken und vor großen Aufgaben keine Angst haben“.
Mehr als nur Fußball: Vielfalt im Breitensport
Witthaus erhofft sich von den Spielen auch einen Impuls für Sportarten, die sonst weniger im medialen Rampenlicht stehen. Gerade für Kiel als Standort bieten sich die Wassersportarten an. Sie kann sich vorstellen, dass Olympia für viele Menschen einen „kleinen Kick“ gibt, auch einmal andere Sportarten abseits des Fußballs auszuprobieren.
Der „Olympische Spirit“ und der Jackpot-Moment
Über den wirtschaftlichen Nutzen hinaus geht es Jessica Witthaus vor allem um das Gemeinschaftsgefühl. Sie verbindet mit den Spielen einen „ganz besonderen Spirit“ und einen starken Teamzusammenhalt, der auf die Zuschauer ausstrahlen wird. Zudem hofft sie, dass durch Olympia ein Stück mehr Optimismus in der Bevölkerung entsteht.
Auf die Frage nach dem ultimativen „Jackpot-Moment“ für Schleswig-Holstein hat die Geschäftsführerin eine klare Antwort: „Eine Medaille ist ja ganz klar und am liebsten natürlich die Goldmedaille“. Für ein Unternehmen, das seinen Sitz direkt in Kiel hat und dessen Chefin das Wasser „den Bergen definitiv vorziehen“ würde, wäre Olympia ein logischer Schritt in eine erfolgreiche Zukunft.
Jessica Witthaus und LOTTO Schleswig-Holstein sagen geschlossen JO zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Kiel!
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