Packende Spiele, großartige Stimmung und viel Budenzauber in der Landeshauptstadt

„Gigantische“ Todesfelder siegen beim LOTTO MASTERS

Veröffentlicht am 12.01.2026 | 3 Minuten Lesedauer

SHFV Präsident Uwe Döring und LOTTO Schleswig-Holstein Geschäftsführerin Jessica Witthaus übergeben den Pokal Todesfeldes Kapitän Mats Klüver. Fotos: Patrick Nawe

Der Sieger des LOTTO MASTERS 2026 in der ausverkauften Halle hieß erneut SV Todesfelde. Die Mannschaft von Trainer Björn Sörensen setzte sich am Samstagabend (10.01.2026) mit 3:1 gegen die U23 der KSV Holstein durch. Die 8.560 begeisterten Fans im Kieler Handball-Tempel sahen vor allem in der Finalrunde packende und torreiche Begegnungen.

Björn Sörensen, Trainer des alten und neuen MASTERS-Siegers SV Todesfelde, wurde nach dem Abpfiff von seinen Spielern auf den Schultern über den Kunstrasen getragen. Die über 1.000 mitgereisten Schlachtenbummler aus der kleinen Gemeinde im Kreis Segeberg feierten erneut eine unnachahmliche Fußball-Party.

Todesfeldes Fans in Kiel

Die Titelverteidigung hatte für den frisch gebackenen DFB-A-Lizenz-Inhaber Sörensen einen hohen Stellenwert: „Wir sind heute mit einer großen Intensität und einem starken Zweikampfverhalten unterwegs gewesen, haben uns im Turnierverlauf immer weiter gesteigert und am Ende verdient gewonnen — auch wenn Holstein heute insgesamt wohl spielerisch die beste Mannschaft des Turniers war. Wir haben unsere Erfahrung reingeworfen und ich bin sehr stolz, dass wir den Titel verteidigen konnten. Das ist gigantisch und freut mich sehr für meine Mannschaft.“

Linus Schewior, der die U23 der KSV Holstein beim 26. LOTTO MASTERS betreute, war trotz der Final-Niederlage sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungstörche: „Wir haben uns vor dem Turnier das klare Ziel gesetzt, den Halbfinal-Einzug zu schaffen und die Halle zu begeistern. Es hat mich sehr gefreut, dass uns das gelungen ist. Da bin ich wirklich stolz auf die Jungs.“ Die KSV Holstein überstand mit ihrem beherzten Auftritt erstmals seit 2018 wieder die Gruppenphase. Die beiden Störche Laurynas Kulikas und Islam Matene teilten sich am Ende mit jeweils vier Treffern die Torjägerkanone. Der technisch beschlagene 19-jährige Matene wurde darüber hinaus auch zum besten Spieler des MASTERS gewählt.

Zu gefallen wusste auch der VfR Neumünster, der bei seiner insgesamt 20. MASTERS-Teilnahme souverän ins Halbfinale einzog, sich dort aber Holstein mit 2:4 geschlagen geben musste. VfR-Coach Danny Cornelius strahlte: „Wir hatten mega Spaß da unten auf dem Platz. Wir kommen mit sieben Punkten aus der Vorrunde. Hut ab, was die Mannschaft abgeliefert hat. Uns hätte vorher niemand im Halbfinale gesehen.“ Neumünsters Schlussmann Christopher Newe wurde als bester Torhüter beim LOTTO MASTERS ausgezeichnet. Bereits in der Gruppenphase kam das Aus für die beiden enttäuschenden Lübecker Regionalligisten VfB und Phönix sowie den SV Eichede und Weiche Flensburg. 

Der langjährige Turnierchef Klaus Kuhn resümierte am Ende: „Wir sind von der Organisation sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Ein großer Dank an alle, die dazu beigetragen haben. Auch war ich froh, dass das Wetter uns keinen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Alle waren pünktlich in der Halle. Sportlich fand ich, dass das Turnier wieder sehr ausgeglichen war. Am Ende standen mit Todesfelde und Holstein die beiden für mich besten Mannschaften im Finale.

LOTTO MASTERS und LOTTO NORDCUP Turnierchef Klaus Kuhn mit der Geschäftsführerin von LOTTO Schleswig-Holstein Jessica Witthaus.

In der Endphase des Turniers haben wir sehr spannende Begegnungen und sehr viele Tore gesehen. Und es war eine sehr schöne Geste, dass Holstein nach der Final-Niederlage geschlossen zum Sieger gegangen ist zum Abklatschen. Das war eine super Aktion. Gefreut hat mich auch, dass Neumünster bei seinem Comeback beim LOTTO MASTERS vollauf überzeugen konnte. Auch der Heider SV hatte mit seiner großen Fanschar viel Grund zum Jubeln.“ SHFV-Präsident Uwe Döring meinte auf der abschließenden Pressekonferenz: „Das war ein extrem ausgeglichenes Turnier. Das zeigt, dass hier richtig gute Hallenmannschaften dabei waren.“

Auch Jessica Witthaus, Geschäftsführerin von LOTTO Schleswig-Holstein zeigte Begeisterung: "Beide Finalisten hatten beim LOTTO MASTERS den Sieg sicherlich verdient. Todesfelde besaß am Ende wohl einen Tick mehr Erfahrung als die Jungstörche. Die Atmosphäre war wieder einmal herausragend. Ich bin unheimlich froh, dass wir von LOTTO Schleswig-Holstein diese traditionsreiche Veranstaltung schon so lange fördern. Wir identifizieren uns sehr mit dem Sport im Land Schleswig-Holstein, den wir jährlich mit mindestens 11 Millionen Euro unterstützen. Wir erreichen hier bei den Turnieren ein breites Publikum."

Im kommenden Jahr findet das LOTTO MASTERS, das am Sonnabend seine Ausnahmestellung als größtes Hallenturnier Deutschlands erneut eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte, am 9. Januar eine Neuauflage.

Patrick Nawe 

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